Sakamura – Neumaschinen

Sakamura Machine Co., Ltd.

Sakamura Machine Co., Ltd. wurde 1959 gegründet und besteht heute aus insgesamt elf Firmen aufgeteilt in zwei Sparten: Die erste Sparte, Sakamura Machinery, ist verantwortlich für die Entwicklung von Maschinen und Werkzeugen, die Fertigung von Warm- und Kaltumformmaschinen sowie für den Service rund um die Produktpalette. Die zweite Sparte, Sakamura Production, produziert Umformteile für verschiedene Industriezweige. Diese Kombination aus Maschinenbau und Teilefertigung ermöglicht Sakamura eigene Erfahrungen im Umgang mit der Maschine zu generieren und diese gemeinsam mit den Erfahrungen der weltweiten Kunden in die Weiterentwicklung ihrer Produkte einfließen zu lassen.

Sakamura verfügt über ein großes Produktspektrum, von der Standardmaschine bis hin zur individuellen, auf den Kundenwunsch zugeschnittenen Maschine, mit bis zu sieben Umformstufen und einer Umformkraft von 170 kN bis zu 13.000 kN (bis 21.000 kN im Bereich der Warmumformung).

Japanisches Design – Made in Germany
BPF-625SS – eine Maschine, die auf Kundenbedürfnisse zugeschnitten ist

In 2011 haben wir gemeinsam mit Sakamura eine Marktanalyse in Zusammenarbeit mit unseren Kunden durchgeführt, um herauszufinden, was der Markt und letztendlich der Kunde wünscht. Entstanden ist ein Maschinenkonzept, das sowohl persönlichen Ansprüchen als auch mechanischen und elektrischen Anforderungen in Verbindung mit dem umweltgerechten Umgang mit Ressourcen, wie z. B. Energieeffizienz, entspricht.

Auf der Grundlage des Sakamura Designs und unter Berücksichtigung von Kundenwünschen, basierend auf dem täglichen Umgang mit der Maschine, ist eine Maschine entstanden, deren Komponenten zum Großteil in Europa gefertigt und bei Redimo in Willich montiert wurden. Dies ermöglicht es dem Kunden, aktiv an der Gestaltung der Maschine während der Montage mitzuwirken. Bezüglich der Komponenten wurde Wert darauf gelegt, nur europäische Hersteller zu verwenden, um eine Vereinheitlichung der in den Werken bevorrateten Ersatzteile zu ermöglichen.

Viele unserer Kunden stehen heute vor dem Problem, dass sie sich eine Maschine kaufen, die für sich selbst CE-konform ist. Aber was ist am Ende mit der Gesamtheit des Prozesses bestehend aus vielen Einzelkomponenten wie z. B. Haspel, Ziehgerät, Drehchargierer etc.? In Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern der oben genannten Peripheriegeräte haben wir diese Peripherie in unsere Gefährdungsbeurteilung aufgenommen und sind so in der Lage, die Gesamtheit als CE-konform zu erklären.

BPF-625SS Broschüre (PDF)

Die Maschine hat sechs Umformstufen und einen modifizierten CS-Transfer. Der Transfer verfügt über sieben Transferkassetten, wobei die letzte Transferkassette das Umformteil aus der sechsten Umformstufe übernimmt und lagegerecht auf dem Austrageband, dem sogenannten „SP-Conveyor“, ablegt. Diese Art der Übergabe schützt das Werkstück vor Beschädigungen, hervorgerufen durch das Aufprallen des Werkstücks auf die konventionelle Ausfallrutsche.

Eine weitere Neuentwicklung ist das Hochgeschwindigkeitsschersystem für präzise Abschnitte in Kombination mit dem patentierten hydropneumatischen Lineareinzug. Eine Drahtrestmengenverarbeitung ist Standard.

Zur Unterstützung des Rüstvorgangs sind die Einzuglänge und die Auswerferabstützspindeln servomotorisch verstellbar. Ein Handrad, das das Verfahren des Pressschlittens im Schleichgang ermöglicht, unterstützt den Maschinenbediener während des Einrichtens der Transferfinger und der Abstimmung des Öffnungs- und Schließzeiten.

Alle relevanten Informationen wie Position und Abmessung bezogen auf das Werkzeug lassen sich in einer modernen Werkzeugverwaltung hinterlegen und abspeichern.

Die obigen Ausstattungsmerkmale lassen sich nur durch ein modernes Steuerungskonzept verwirklichen. Das Herz der Steuerung (Profinet) ist eine Siemens Simatic S7-319 Safety Integrated mit allen erforderlichen digitalen/analogen E/As sowie einer Profibus/Net-Masterschnittstelle.

Ein in die Steuerung integriertes Energiemanagementsystem überwacht ständig den Energieverbrauch und schaltet je nach Betriebsart ggf. Antriebe, die nicht benötigt werden, aus. Im Zusammenhang mit dem Hauptantrieb, den Nebenantrieben, die selbstverständlich die Energieeffizienzklasse 2 erfüllen, haben wir eine Lösung gefunden, die den Anforderungen an den Umgang mit Ressourcen gerecht werden sollte.

Der Hauptmotor wird von einem AC-Umrichter, Fabrikat ABB, mit Bremsmodul, Profinet-Schnittstelle und Motion Control Funktionalität gesteuert, die Servomotore, Fabrikat T + R Encodrive über einen AC-Umrichter, Fabrikat Siemens.

Wir sind davon überzeugt, dass wir sowohl den Wünschen unserer Kunden als auch den Anforderungen an die moderne Technik und nicht zuletzt dem Arbeitsschutz mit dieser Maschine gerecht werden.

 

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